Management radiologischer Einrichtungen

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Management radiologischer Einrichtungen

Klinische Auftraggeber nehmen zunehmend Unterstützung von RadioLogic in Anspruch, wenn es um das Management ihrer radiologischen Einrichtungen geht. Die Aufgabe kann sowohl die temporäre Übernahme einer Managementfunktion als auch die nachhaltige Durchsetzung von Veränderungen sein. Selbstverständlich stellen wir uns diesen Herausforderungen und bringen hierbei unsere Erfahrungen aus dem Betrieb eigener Radiologien und unserer Beratungstätigkeit umfassend ein.

Wie sieht ein derartiges Projekt typischerweise aus?

Projektschilderung

Vor einigen Jahren kaufte das Klinikum die bis dahin am Krankenhausstandort niedergelassene Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin einschl. der vier kassenärztlichen Zulassungen und gründete damit ein eigenes MVZ, zuvor agierten Praxis und Krankenhaus bis auf eine CT-Kooperation jeweils eigenständig. So unterhielt das Krankenhaus die Bereiche Röntgen und Durchleuchtung, die Praxis Nuklearmedizin und Computertomographie. Mit der erwähnten Übernahme war die Neuaufstellung eines MRT-Gerätes verbunden. Etwa ein Jahr nach der Übernahme wechselten die bisherigen Mitarbeiter (MTRA + MFA) des Krankenhauses im Rahmen eines Betriebsüberganges in das MVZ. Die neu eingesetzte Geschäftsführung des MVZ rechnete sehr wohl damit, dass sich der Übergang nicht einfach gestalten würde. Da der gewünschte Erfolg jedoch in jeder Hinsicht ausblieb, wurde RadioLogic mit einer Analyse der Ursachen beauftragt.

Die Analyse offenbarte folgende Ursachen:

  • Viel zu lange Zeitbedarfe pro Leistung und sehr lange Gesamtbearbeitungszeiten
  • Viel zu geringe bzw. fehlende kassenärztliche QZVs pro Arzt
  • Prozesse kaum strukturiert, dies betraf alle Ebenen
  • Eine massive Grüppchenbildung innerhalb des MTD
  • Streitigkeiten unter den angestellten Ärzten sowie eine gewisse „MVZ-Mentalität“.

Im sich an die Analyse anschließenden Managementvertrag zwischen MVZ und RadioLogic wurden somit als wesentliche Ziele das Erzielen eines positiven Betriebsergebnisses sowie einer deutlich besseren Servicequalität vereinbart.

RadioLogic definierte und installierte zunächst klare Kommunikationsstrukturen im Sinne verschiedener Jours fixes sowie auf der Arbeitsebene in unterschiedlichen Bereichen.

Parallel hierzu wurde ein IT-basiertes Controlling-System installiert und allen Beteiligten erläutert, dieses dient seither als Basis regelmäßiger Überprüfungen und Eingriffe.

Zur positiven Beeinflussung der Arbeitsqualität in den medizinischen und administrativen MVZ-Bereichen erwies sich die unmittelbare Anwesenheit von RadioLogic als überaus hilfreich, die Türen öffneten die eigenen Praxiserfahrungen der RadioLogic-Mitarbeiter.

Seitens der RadioLogic GmbH bildeten je einer ihrer Praxismanager und ihrer Radiologen das Management-Kernteam, unterstützt von weiteren RadioLogic-Mitarbeitern, je nach Thematik und Bedarf.

Neben den Radiologie-internen Abläufen erwiesen sich auch die vorhandenen krankenhauseigenen Führungs- und Unterstützungsprozesse als großes Hindernis, z.B. aufgrund unklarer Absprachen und einer zu geringen Fokussierung auf das Wesentliche, im Fehlen von Change-Management-Maßnahmen, etc. Aus diesem Grunde wurde auch Optimierung dieser Prozessebenen in das Projekt mit aufgenommen.

Daneben ist die Vereinbarung eines ausreichenden Direktionsrechtes für RadioLogic wichtig, welches insbesondere den nichtärztlichen Mitarbeitern der zu betreuenden Radiologie vom Auftraggeber klar kommuniziert werden muss.

Nicht unerwähnt sei, dass parallel hierzu bspw. der Schreibdienst vollständig durch eine Spracherkennung (online) vollständig ersetzt wurde.

2018-05-09T10:30:05+00:00